Beratung.

Beraten.

An unseren Schulen steht den Schülerinnen und Schülern in der Regel eine Trias von besonders aus- und weitergebildeten Ansprechpersonen für Einzelfallberatungen zur Verfügung: Schulsozialarbeit, Schulseelsorge und Beratungslehrkräfte. Diese arbeiten im Schulalltag gut vernetzt zusammen und bringen ihre unterschiedlichen Perspektiven und Kompetenzen zum Wohl der Kinder und Jugendlichen ein.

Schulsozialarbeit.

Die Schulsozialarbeit wird an den Schulen der Schulstiftung Freiburg von IN VIA durchgeführt. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die Unterstützung in verschiedenen Lebensbereichen suchen. Die Schulsozialarbeit bietet eine verlässliche Anlaufstelle bei Herausforderungen wie der Eingewöhnung an der Schule, Problemen im sozialen Umfeld, Ängsten oder Konflikten. Auch bei Themen wie dem Umgang mit Prüfungsstress oder dem Wunsch nach mehr Selbstvertrauen kann sie beratend zur Seite stehen.

Neben der individuellen Beratung werden verschiedene Projekte angeboten, die auf die Stärkung sozialer Kompetenzen und die Förderung eines respektvollen Miteinanders abzielen. Dazu gehören unter anderem „Faustlos“ (gewaltfreie Konfliktlösung), „Nein heißt Nein“ (Selbstbestimmung über den eigenen Körper), der Klassenrat (gemeinsame Konfliktlösung) sowie weitere Angebote wie „NeMo – Nein zu Mobbing“.

Schulseelsorge.

Christliche Werte im Schulalltag leben und stärken.

Schulseelsorge ereignet sich während und außerhalb des Unterrichts: in religiösen Angeboten im Jahreslauf, in der Einzelbegleitung, in offenen liturgischen Formen und in der persönlichen Ansprechbarkeit. Sie wendet sich an die gesamte Schulgemeinschaft. Vom Glauben getragen setzen sich unsere Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger dafür ein, dass das christliche Menschenbild im Schulalltag konkret erfahrbar wird.

Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger führen seelsorgliche Gespräche, eröffnen Räume für Trauer und Abschied, begleiten Krisensituationen und gestalten Zeiten der Stille und Achtsamkeit. Sie stiften Gemeinschaft in Gruppen, erschließen die Zeiten des Kirchenjahres und begleiten Übergänge, etwa bei Schulwechseln.

Die deutschen Bischöfe beschreiben diesen Auftrag so: Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorger hören aufmerksam zu, nehmen die jeweilige Situation der Schule differenziert wahr und entwickeln gemeinsam mit Schulleitung, Kollegium und weiteren Professionen Angebote, die den Bedürfnissen vor Ort entsprechen. Dadurch entstehen vielfältige Formen von Schulpastoral, die je nach Schule unterschiedlich gestaltet sind.

Beratungslehrkräfte.

An vielen unserer Schulen sind Beratungslehrkräfte tätig. Dabei handelt es sich um Lehrkräfte, die eine zusätzliche, vom Land Baden-Württemberg angebotene Ausbildung in pädagogisch‑psychologischer Beratung absolviert haben.

Beratungslehrkräfte beraten Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern sowie Lehrkräfte bei schulischen Fragestellungen und Schwierigkeiten. Sie sind häufig eine erste Anlaufstelle bei Fragen zur Schullaufbahn und unterstützen bei Entscheidungen über Bildungswege. Zudem helfen sie bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten, Arbeits- und Motivationsproblemen sowie bei sozialen und emotionalen Belastungen, die den Schulalltag beeinflussen können.

Ihr Ziel ist es, gemeinsam mit den Beteiligten passende Wege und Lösungen zu entwickeln, die die schulische Entwicklung und das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler fördern. Dabei arbeiten sie eng mit der Schulsozialarbeit, der Schulseelsorge sowie mit schulpsychologischen Diensten zusammen.

Prävention und Intervention.

Präventionsfachkräfte an unseren Schulen beraten Lehrkräfte und Schulleitungen bei Fragen der Prävention und unterstützen bei der Entwicklung von Schutzkonzepten.

Prävention und Intervention